Datum/Zeit
Date(s) - 11.11.2020
19:30

Veranstaltungsort
Sammlung Domnick

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Der Erste Weltkrieg ging am 11. November 1918 mit dem Waffenstillstand von Compiègne zu Ende. Unglaublich viele junge deutsche und französische Soldaten sind gestorben; Familien auf beiden Seiten des Rheins haben einen hohen Preis für diesen sinnlosen Krieg bezahlt. Mit einer Autorenlesung am Mittwoch, 11. November in der Sammlung Domnick soll daran erinnert werden. Das Thema «Erinnerung» in verschiedenen Kontexten und Facetten stehen im Mittelpunkt der Autorenlesung von Johannes Kretschmann und Markolf Hoffmann. Die beiden Autoren haben sich im Rahmen eines literarischen Projekts mit den Erinnerungen in ihren Familien aus dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt.

Zusammen mit weiteren Autoren – Arnold Stadler, Gabriele Loges, Nikolaus Mohr und Edwin Ernst Weber – haben sie diese Texte im Gmeiner Verlag publiziert. Es sind vielfach eigenwillige, von persönlicher Betroffenheit und Leid geprägte Erinnerungen und Deutungen dieses schrecklichen Krieges und seiner blutigen Auswirkungen und Folgen für die eigenen Vorfahren und deren Leben in Oberschwaben und am Oberen Neckar. Die Texte und Bilder machen deutlich, dass die Zeitgenossen des «Großen Krieges» ihre häufig furchtbaren Erlebnisse nicht mehr los geworden sind und in Schilderungen und Dokumenten an die nachfolgenden Generationen weitergegeben haben – auch als Mahnung zu einem friedlichen und humanen Zusammenleben der Völker in Europa und weltweit.

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