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Umkämpftes Amt: Gesandter für Europa

Den ersten zweiten Wahlgang provozierte ich mit meiner Kandidatur bei der 40. Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Grünen für die LÄNDesdelegation zum EGP-Kongreß 2022. Dieses hohe Treffen der Europäischen Grünen Partei mit Gesandten von 39 grünen Mitgliedsverbänden aus 34 europäischen Ländern findet nur alle fünf Jahre statt. Für die offenen drei Plätze (nur dort können Männer antreten) warfen 10 Kerle ihren Hut in den Ring, konnten ein Bewerbungsschreiben vorher ins Netz stellen und sich in drei Minuten Redezeit (mein Beitrag läuft von 3:40:19 bis 3:43:33, hier auch in schriftlicher Form) der virtuellen Delegiertenschar vorstellen.

Spürte, daß das ein heißer Ritt werden könnte, viele Bewerber mit großteils richtig starken Profilen und Auftritten. Da jeder Delegierter nur zwei Stimmen zu vergeben hatte, würde sich das wohl ziemlich verteilen und ein enges Rennen geben. Natürlich nicht für den sympathischen und reihum geschätzten Bennet Müller, und auch mein Bundeskandikollege Sebastian Grässer wußte zurecht viele Unterstützer hinter sich. Und so trug es sich dann zu: Im ersten Wahlgang konnte ich mit wenigen Schlucken über dem Durst Platz drei erringen, verfehlte aber das nötige Quorum von 25% der Stimmen.

Das Mienenspiel von Brigitte Lösch am Präsidiumstisch sagte mehr als 1000 Worte, als sie daraufhin den ersten zweiten Wahlgang des bereits in der Endphase befindlichen Parteitags ankündigen mußte. Hier kam es dann zur Entscheidung, mit einer Stimme Vorsprung. Weiß diese Ehre sehr zu schätzen und bedanke mich für jedwede offene und verdeckte Schützenhilfe. Grünes Licht für Europa!

 

 

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