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Schwäbisch vom Feinschda auf Tour

«Welch ein Schmaus (Schwarzwälder Bote)»: Alte und neue literarische Perlen unserer Muttersprache habe ich ausgegruschtelt und verspreche zusammen mit der Schauspielerin Hanna D. Stauß eine fetzig in Szene gesetzte Lesung mit Gaude, Gschroi und Noschtalgie!

Photograph: Fabian Kleiner

Anstehende Auftritte findet man in meinem Veranstaltungskalender.

Photograph: Fabian Kleiner

«Oim a Veschper en da Rucksack schwätza» kann jeder gscheite Schwob, aber unseren Dialekt auch nach allen Regeln der Kunst in Schriftform zu bringen, schaffen nur die Schöngeister unter den Schaffern. Der Laizer Autor und Sprachwissenschaftler Johannes F. Kretschmann und die Schauspielerin Hanna D. Stauß aus Inneringen rezitieren mit szenischem Gebäffzg altehrwürdige und zeitgenössische schwäbische Dichterinnen und Dichter wie Sebastian Blau, Michel Buck, Ingrid Koch und Hugo Brotzer.

Photograph: Fabian Kleiner

Dazwischen verlautbaren sie die liederlichsten Exemplare aus der Schimpfwörterei von Thaddäus Troll und tragen eine «Goischtergschiicht» aus Kretschmanns Feder vor. Zum dramatischen Finale schlüpfen beide in die Rolle von Adam und Eva beim Sündenfall aus Sebastian Sailers «Schwäbischer Schöpfung». Auch die neueste Tüftelei aus der schwäbischen Küche, vegane Kochrezepte zünftiger Klassiker, werden anschaulich schmackhaft gemacht. Die kurzweilige «Komeed» taugt für Jung und Alt, fiar Bodaständige ond Reigschmeckte.

Photograph: Fabian Kleiner

 

Zu unserem Auftritt in Laufen an der Eyach gab es positive Besprechungen Kreuzbieradackel trifft daube Mischte (Schwarzwälder Bote), Schwäbisch für Feinsinnige (Südwestpresse). Das ehrwürdige Albmagazin berichtete über die Bühnenpremiere im K3 Winterlingen:

Tags: Dialekt, Schwäbisch, Unterhaltung, Lesung

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